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ZOJA die Apfelschachtel

ApfelstielApfel

Die Apfeldegustationsschachtel enthält 6-9 Apfelsorten.

Beigelegte Kärtchen erzählen von der Geschichte der seltenen Äpfel und deren charakteristischen äusseren, inneren und geschmacklichen Erkennungsmerkmale.

Ein beigelegtes Einlageblatt mit der Geschichte des Apfelanbaues im Domleschg und einem poetischen Ausschnitt aus den Hohenliedern Salamons vertieft das Apfelerlebnis.

Zojaschachtel

Mit Zoja kommen Sie zum einmaligen Genuss von auserlesenen und seltenen Hochstammtafeläpfeln - altem Leben - aus den Bauerngärten und Herrschaftsgütern im Domleschg.

Die Früchte werden von Hand gepflückt und verlesen und danach in Naturkellern fachgerecht bis zur optimalen Reife gelagert.

Die Qualität wird vor dem Abpacken überprüft.  Da an die Qualität der Äpfel hohe Ansprüche gestellt werden, wird das Produkt nur bis Januar geliefert. Hier Bestellen   Die Äpfel sollen generell kühl gelagert werden.

 

 

Wir danken für die freundliche Unterstützung:

Amt für Natur und Umwelt, GR
Agroscope Changins-Wädenswil ACW
Fonds Landschaft Schweiz
hof3
Latour-Stiftung
ProSpecieRara
regioViamala
trifolium
Obstverein Mittelbünden

Ausgedehnte Obstgärten umgeben noch heute die Dörfer, Bauernhöfe und Schlösser im bündnerischen Domleschg und sind Zeugen der einstigen Bedeutung des Obstanbaus im Tal. Das milde, nebelfreie Klima ermöglicht den Anbau besonders wertvoller Tafeläpfel und machte das Domleschg einst zu einem der wichtigsten Obstanbaugebiete der Schweiz.
Noch heute können hier über 120 Apfelsorten gefunden werden.

Diese Hochstammobstgärten sind zudem Lebensräume von eindrücklich hoher ökologischer Qualität: In ihnen leben unter anderem seltene Vogelarten wie Wendehals und Wiedehopf.
Heute ist der Apfel günstige Massenware, wenige Niederstamm-Sorten dominieren den Markt. Die Domleschger Hochstammbäume werden aber nach wie vor aufwändig gepflegt und deren Äpfel sorgfältig geerntet. Rein wirtschaftlich sind die alten Bäume der Niederstammproduktion klar unterlegen. Zudem liefern Hochstämmer nur jedes zweite Jahr Früchte. Dies hat auch im Domleschg Spuren hinterlassen. Zwischen 1961 und 1991 reduzierte sich der Baumbestand auf ungefähr die Hälfte.
Im Rahmen des „Kulturlandschaftsprojektes Domleschg“ wurden seit 1996 hunderte von Hochstammobstbäumen neu gepflanzt. Für die Erhaltung dieser Hochstammobstgärten sind weiterhin grosse Anstrengungen nötig.

 Apfelreihe

Bild:  Reiner Schilling